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Bässe - Equipment

MeinE Bässe

OLP MM3 - 5 Saitige Bassgitarre

HIER KLICKEN!TEST: Nach längerer Zeit der Abstinenz suchte ich wieder die Herausforderung der fünften Saite. Und das Finden fiel mir dieses mal recht leicht. Ein MUSIC MAN "Stingray" sollte es sein, dabei aber nicht so viel kosten wie das amerikanische Original.

Doch wer baut gute Kopien? Ganz einfach: MUSIC MAN (Ernie Ball) selbst mit ihrem Ableger OLP (Officially Licensed Product) in Asien. Diese Instrumente sind im Bereich MuMan wohl das Beste, was man für sein Geld bekommen kann und liegen klanglich wirklich sehr nahe am Original. "Sehr nahe" wohl betont! Im Gesamtmix eines Songs, kann man beim besten Willen keinen größeren Unterschied zum Original feststellen. Dieser OLP MM3 klingt einfach nur klasse!

Die Zielrichtung des OLP ist eindeutig. Der MM3 ist ein Bass, gemacht für Rockmusik. Da gibt es keine Kompromisse. Gegen kurze Slap-Einlagen hat er dennoch nichts einzuwenden. Ungestüm und ungemein druckvoll legt er los und schiebt ein wahnsinniges Pfund aus seinem passiven Tonabnehmer. Warum eine aktive Elektronik, wenn's auch so geht? Und wie es geht! Über meinen Amp mit einem Ampeg-Modeling gespielt, kommt mit dem OLP MM3 so richtig Rockfeeling auf.

Ich habe mich für die schwarze Variante, mit ebenso schwarzer Hardware entschieden, was optisch sehr ansprechend wirkt. Die Verarbeitung des Basses ist makellos und die Saitenlage bereits ab Werk perfekt eingestellt. Die tiefe H-Saite hat viel Fundament und klingt sehr differenziert.

Die linke Greifhand hat zwar ordentlich Material in der Hand, aber die Saitenabstände sind relativ eng, so dass die Bespielbarkeit des Halses erstaunlich komfortabel ist. Außerdem hat mich das Korpusmaterial Linde (Basswood) positiv überrascht. Obwohl im Vergleich zu anderen Tonhölzern recht leicht, zeigt es beim Klang keine Schwächen.

Fazit: Es sind mittlerweile unzählige Nachbauten dieser Instrumente auf dem Markt zu finden. Doch wer einen günstigen MuMan möchte, kommt an OLP eigentlich nicht vorbei. Da stimmt der Preis, die Qualität und die Authentizität!

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Cort c4H bks - Bassgitarre

HIER KLICKEN!TEST: Nachdem ich in meiner Bass-Sammlung mal richtig aufgeräumt habe, dürfte der Cort C4H BKS für die nächste Zeit wohl meine letzte Neuanschaffung gewesen sein.

Nach ausgiebigen Testen war ich von diesem Instrument wirklich beeindruckt. In der Szene ist ja schon länger bekannt, dass Cort erstaunlich gute Instrumente in hoher Qualität herstellt.

Der C4H BKS ist mit einem massiven Mahagoni-Korpus ausgestattet, welcher durch ein wunderschönes Binding aus weißem Perloid umschlossen wird. Der Hals besteht aus dunklem Wenge-Holz mit Palisander Griffbrett und lässt sich mit einem wirklich großen "Wohlfühlfaktor" bespielen.

Wie durch das Mahagoni zu erwarten, produziert der Cort einen satten Ton mit gutem Attack und langem Sustain. Obwohl recht günstig in der Anschaffung, klingt er wie wesentlich teurere Produkte. Der Bass kann wahlweise aktiv oder passiv betrieben werden. Mti je einem Bass- und Höhenregler, sowie einem Midboost-Switch ausgestattet, lässt sich der Klang effektiv formen. Die ebenfalls von Cort stammenden MBA Humbucker harmonieren dabei sehr gut mit der Elektronik zusammen.

Fazit: Ein echter Allrounder für viele Stilrichtungen in seidenmatt-schwarzem Finish. Das Instrument bietet ein beinahe schon "unverschämt" gutes Preis/Leistungsverhältnis ;-)!

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YAMAHA RBX - Bassgitarre

HIER KLICKEN! TEST: "Was? Noch'n Bass?" hörte ich die Kollegen meiner Band irritiert kommentieren. Zugegeben, für Außenstehende vielleicht nicht immer nachvollziehbar. Aber ich liebe das Bass spielen und ich liebe Bässe ;-)!

Die RBX-Modellreihe der Firma Yamaha hat es mir schon länger angetan. Erfreulich hierbei, dass diese Serie auch recht günstige Modelle beinhaltet. Und das Yamaha nicht nur starke Motorräder, sondern auch verdammt gute Bässe und Gitarren baut, ist schon lange kein Geheimnis mehr.

Der RBX ist sehr sauber verarbeitet und die Bespielbarkeit vorbildlich. Der Korpus besteht aus Erle, der Hals (matt-schwarz lackiert) aus Ahorn. Die 2 Yamaha-Humbucker haben einen hohen Output und machen richtig schön Dampf. Sie klingen erdig mit viel Fundament und einem kernigen Mittenanteil. Mit der aktiven 2-Band Klangregelung kann man jederzeit korrigierend in das Klanggeschehen eingreifen.

Dieser Bass ist vielleicht nicht primär für wilde Slap-Orgien geeignet, dafür um so besser für Rock, Blues oder härtere Stilrichtungen.

Fazit: Testen, ausprobieren, genießen und kaufen. Ein grundsolides Angebot zum absolut fairen Preis!

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Weller Roadstar 534 - BassGitarre

HIER KLICKEN!TEST: Kommt einem diese Form nicht irgendwie bekannt vor ;-)? Der Roadstar 534 stammt von WELLER GUITARS, einem Instrumentenbau-Fachbetrieb in Schotten (Hessen). Das Instrument ist gut verarbeitet und wird von der Firma Weller perfekt eingestellt geliefert.

Der Body besteht aus massiver Esche, mit geflammter Ahorndecke in edlem Vintage Sunbust, umrahmt von einem cremefarbenen Binding. Ein echter Hingucker! Der durchgehende Hals setzt sich aus Ahorn, mit 2 Bubinga-Mahagoni-Streifen, zusammen. Die Tonabnehmung erfolgt durch 2 ABT Humbucker von Washburn. Zusammen mit der aktiven 3-Band Elektronik legt der Weller recht ordentlich los. Das ist genau der Klang für Fans des klassischen "Oldschool-Sounds". Der Hals ist sehr schlank, das Shaping flach, was für eine verdammt gute Bespielbarkeit sorgt.

Da die Firma Rickenbacker "Nachbauten" ihrer Instrumente juristisch gnadenlos bekämpft, ist es schwer an Bässe dieser Machart zu gelangen. Es freut mich deshalb ganz besonders, dass es mir gelungen ist, eines dieser raren Exemplare zu ergattern.

Fazit: Der Weller 534 lässt sich klasse bespielen und ist ein Bass für alle, die einen rockigen Vintage-Sound mögen. Zu empfehlen aber auch für Liebhaber von Ricky-Bässen!

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G&L L2000 - BassGitarre

HIER KLICKEN!TEST: Dieser G&L L2000 ist und bleibt einer meiner bevorzugten Bässe. Obwohl "nur" aus der Tribute-Serie stammend, ist dieses Instrument mit das Beste, was ich für diesen Preis jemals an Bass spielte. Die ausgefeilte PU-Schaltung erlaubt eine sehr unterschiedliche Klanggestaltung und ist schon im Passiv-Betrieb äußerst beindruckend.

Der massive Esche-Korpus hat sicherlich auch seinen positiven Einfluss auf den grundsoliden Klang dieses Instruments. Bereits bei einem kurzen Anspielen spürt man sofort, dass Leo Fender mit diesem "Spätwerk" ein letztes großes Meisterstück gelungen ist. So ist es also auch nicht verwunderlich, dass der G&L stark nach Fender, aber auch nach MuMan klingen kann. Wie gesagt "kann" und nicht muss!

Die Verarbeitung des G&L ist einwandfrei und tadellos, da gibt es nichts zu bemängeln. Der Hals hat glücklicherweise nicht die üppigen Maße eines MuMan Stingray oder eines Ibanez ATK, sondern vielmehr eine zwar etwas breite, dafür aber recht flache Form. Er lässt sich somit, selbst mit eher kleinen Fingern, sehr gut bespielen.

Fazit: Der G&L L2000 ist eine wirklich tolle Bassgitarre für all diejenigen, die klanglich flexibel sein wollen. Und das alles zu einem attraktiven Preis!

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Mein Equipment

Verstärkung & Rack

HIER KLICKEN!TEST: Das Arbeitstier in meinem Rack nennt sich Yamaha BBT-500H. Beim Yamaha handelt es sich um einen digitalen Bassamp, der eine Leistung von satten 500 Watt RMS liefert. Dabei ist dieser "Kraft-Zwerg" klein und handlich und hat ein Gewicht von gerade mal 5,2 kg!

Der Yamaha bringt schon von Werk aus eine Vielzahl digital modelierter Bassverstärker mit. Der BBT-500H ist deshalb ein wahrer Verwandlungskünstler. Egal ob es drückend rockig nach AMPEG oder kristallklar nach SWR klingen soll - dieser Amp kann alles und liegt klanglich immer recht nahe am Original!

Die weiteren Teile in meinem Rack sind der Racktuner BTR2000 von Behringer, sowie das wirklich zuverlässige und sauber klingende WS100 BPG UHF True Diversity Wireless System von LD-Systems, welches ich Bassisten nur wämstens empfehlen kann.

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FMC Bassboxen

HIER KLICKEN!TEST: Mit der FMC 125 PL und FMC 408 PL hat Hans Struck von FMC-AUDIO mal wieder tolle Arbeit geleistet. Diese Bassboxen lösen mein bisheriges PEAVEY-Duo ab. Die Hauptgründe auf die FMC umzusteigen waren die Leichtbauweise, eine recht lineare Wiedergabe des gesamten Frequenzspektrums, sowie die hervorragende und äußerst solide Verarbeitung.

Die FMC sind mit leichtem Pappel-Multiplex gebaut und wiegen lediglich 17 kg pro Box. Nur zum Vergleich: Eine 410er PEAVEY TVX bringt satte 45 kg auf die Waage!

Obwohl ich mich für kleinere Gehäuse in Rackbreite (53x53x40) entschieden habe, ist die Klangfülle der FMC-Boxen erstaunlich. Die FMC lösen den Ton in fast analytischer Weise auf und bleiben bei jedem Pegel druckvoll, präzise und klar definiert. Da wummert in den tiefen Frequenzen nichts herum. Genau so muss es bei einer guten Bassbox sein. Außerdem möchte ich hier noch erwähnen, dass ich die Klangregelung meines Verstärkers kaum in Anspruch nehmen muss. Gut gemacht Hans!

Fazit: Wer nicht unbedingt auf "große Namen" steht, bekommt bei Hans Struck und FMC-AUDIO ein hervorragendes Preis/Leistungsverhältnis geboten. Absoluter Geheimtipp!

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