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Handy - Kameras
Handy
Motorola Defy© - Vorsicht Infektionsgefahr
04.01.2011: Lange habe ich auf das "richtige" Mobiltelefon gewartet. Es sollte ein Gerät mit ANDROID-OS werden und vor allen Dingen robust sein. Warum ein äußerst populäres Handy aus der Obstabteilung (Apfel) für mich nicht in Frage kam, ist schnell erzählt. Ich mag den Hype und die Produktpolitik von Apple einfach nicht. Da ist mir viel zu viel von "Livestyle" die Rede. Viele Apple-User fühlen sich einer elitären Szene zugehörig und merken nicht, dass sie eigentlich auch nur einer cleveren Marketingstrategie auf den Leim gehen. Außerdem werden Produkte von Apple (meiner Ansicht nach) zu überhöhten Preisen verkauft.
Wenige Wochen vor Weihnachten 2010 habe ich zugeschlagen und mich für das MOTOROLA DEFY© entschieden. Das DEFY wird als robustes Outdoor-Phone beworben und soll bis 1 Meter tiefe "wasserdicht" sein. Der Bildschirm wird durch kratzfestes "Gorilla-Glas" geschützt. Zur Wasserdichtigkeit kann ich nicht viel sagen, weil von mir weder provoziert noch getestet. Doch im Internet kursieren die verrücktesten Videos, welche die Aussagen von MOTOROLA bestätigen. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass das Displayglas wirklich sehr widerstandsfähig ist. Es sind, auch nach intensiven Gebrauch, keinerlei Kratzer sichtbar. Eine Displayschutzfolie ist somit überflüssig.
Obwohl das DEFY über kein AMOLED verfügt, bin ich mit der Darstellung des TFT-Displays mehr als zufrieden. Es ist scharf und kontrastreich. Die Auflösung beträgt WVGA (480 x 854 Pixel), bei einer Diagonalen von 3,7 Zoll. Da steht mir nur meine "Altersweitsichtigkeit" im Wege ;-) !
Im Gegensatz zu den meisten anderen Handys, findet sich am Akkudeckel ein richtiger verschiebbarer Verschluss. Hier muss also niemand Angst haben, den Deckel beim Wechseln zu beschädigen. Überhaupt wirkt das DEFY sehr aufgeräumt. Die Frontseite ist ist durchgehend mit dem "Gorilla-Glas" bedeckt und es sind keine mechanischen Tasten vorhanden. Nur an der rechten Seite des Gehäuses findet sich die Lautstärke-Wippe, sowie ganz oben der Ein/Aus-Schalter. Für die Bildschirmgröße sind Abmessungen des DEFY als kompakt zu bezeichnen. Zu erwähnen sei hier noch, dass der USB-Anschluss, sowie die Kopfhörerbuchse durch Gummipfropfen geschützt sind. Ist ja schließlich auch ein Outdoor-Phone. Das Telefon liegt gut in der Hand und ist mit 118 Gramm angenehm leicht geraten. Zur 5MP Kamera möchte ich mich hier nicht näher auslassen.. Meiner Meinung nach ist die Bildqualität eher als "bescheiden" zu bezeichnen. Bei gutem Licht reicht es dennoch für Schnappschüsse aus. Als ambitionierter Hobbyfotograf liegt meine Messlatte möglicherweise auch etwas höher als gewöhnlich.
Auf dem DEFY ist noch ANDROID in Version 2.1 am werkeln. Doch 2.2 "Froyo" soll, laut MOTOROLA, ab dem zweiten Quartal 2011 verfügbar sein. Doch auch mit 2.1 läuft es recht flott, wenn mich auch die MOTOROLA eigene Oberfläche "Motorblur" etwas störte. Doch ANDROID wäre nicht ANDROID, wenn es dafür keine Lösung gäbe. Einfach "ADW-Launcher" oder "LauncherPro" installieren und schon flutscht alles viel geschmeidiger und schneller über den Screen. Wer ein Konto bei GOOGLE besitzt, bei dem werden alle Termine, Kontakte und Mails automatisch synchronisiert.
Obwohl vor dem Kauf noch absoluter Anfänger auf der ANDROID Plattform, habe ich mich sehr schnell darin zurechtgefunden. Mittlerweile bin ich regelrecht infiziert und mich hat das Android-Fieber gepackt. Es stehen tausende von Apps zum Download bereit und täglich werden es mehr. Die meisten davon sind kostenlos verfügbar. Ein Highlight dürfte dabei wohl auch GOOGLE MAPS sein, welches eine brauchbare und zielsichere Navigation beinhaltet. "Kostenlos" sei hier nochmals betont. Auch lässt sich die Oberfläche bei ANDROID sehr individuell anpassen. Es gibt beinahe nichts, was es nicht gibt. Ich würde einfach mal behaupten, ANDROID ist etwas für "Anarchisten", Freidenker und Technikverliebte ;-) ! Dies schließt den "normalen" Anwender keinefalls aus. So wie das Telefon vom Hersteller ausgeliefert wird, ist das Wichtigste mit an Bord und kann einfach und komfortabel bedient werden.
Smartphones dieser Kategorie benötigen viel Energie. Die großen Bildschirme, W-LAN, GPS und UMTS saugen einiges aus dem Akku. Sie müssen öfter an die Tankstelle als herkömmliche Handys. Obwohl MOTOROLA dem DEFY einen Stromspender mit 1540 mAh gegönnt hat, muss das Telefon bei intensiver Nutzung täglich geladen werden. Ist man eher ein passiver Zeitgenosse, hält es durchaus auch 4 bis 5 Tage durch. Vorausgesetzt man schaltet den UMTS-Modus ab. Ebenso ist eine dazu passende Internet-Flatrate geradezu Pflicht. Denn sonst kann das Potential eines solchen Gerätes nicht voll ausgeschöpft werden.
Mittlerweile haben einige DEFY Besitzer von Problemen mit dem Lautsprecher berichtet. Bei mir ist noch alles in Ordnung und ich hoffe, dass es auch so bleibt. MOTOROLA selbst hat das Problem "erkannt", hält sich mit der Benennung von Details leider sehr bedeckt. Dies hat zur Folge, dass viele Betroffene in begründeten Missmut gegenüber MOTOROLA versetzt sind..
Fazit: Zusammenfassend kann ich das MOTOROLA DEFY© nur empfehlen. Jeder der ein modernes Smartphone sucht, ist mit diesem Model bestens bedient. Zudem es wesentlich weniger kostet, als ein vergleichbares Apple. Wer auf "Livestile" und "Image" verzichtet, wird im DEFY sein Glück finden. ANDROID bietet wesentlich mehr Optionen zur Individualisierung als jedes iPhone. |

Kameras
Pentax K20D - Digitale Spiegelreflexkamera
TEST: Die K20D war das Nachfolgemodell der K10D und das Flaggschiff 2009 aus dem Hause PENTAX.
Zunächst fällt auf, dass die K20D ihrem Vorgängermodell wie ein Ei dem anderen ähnelt. Bis auf den von 2,5 auf 2,7 Zoll gewachsenen Bildschirm auf der Rückseite der Kamera, sind keine größeren Unterschiede erkennbar. Das ist auch gut so, denn die Ergonomie war auch schon bei der K10D hervorragend. Alle wichtige Funktionen sind ohne Umwege über ein Menü direkt erreichbar.
Bei den inneren Werten hat sich jedoch viel getan. Die Kooperation mit SAMSUNG trägt erste Früchte, da in der K20D ein 14,6 MP C-MOS Sensor eben dieses Herstellers seinen Dienst verrichtet. In der K10D war noch ein CCD von SONY verbaut. Der Umstieg auf den C-MOS bringt für PENTAX entscheidende Vorteile. So kann zum Beispiel ein Teil der internen Signalverarbeitung bereits auf der Sensor-Platine erfolgen, was störanfällige Kabelverbindungen vermeidet. Außerdem sind die Signalwege kürzer und der Sensor ist Live-View fähig.
Noch ein paar offene Worte zu den 14 Mio. Pixeln des Sensors. Solch hohe Auflösungen stellen hohe Anforderungen an die verwendeten Objektive. Schwächen werden gnadenlos aufgedeckt. Das Rauschverhalten hat sich bei der K20D gegenüber der K10D ebenfalls verschlechtert. Deshalb ist es eher empfehlenswert, die Auflösung auf 10 Mio. Pixel zu reduzieren.
Wie auch schon bei der K10D gibt es unzählige Einstellmöglichkeiten, um die Kamera seinen eigenen Bedürfnissen anzupassen. Neu hinzu gekommen sind im Fn-Menü Presets, die vorgefertigte Szeneneinstellungen enthalten. Aber auch hier können, wie bei PENTAX nicht anders zu erwarten, alle Parameter verändert werden.
Neu ist auch eine Funkion, die auf den Namen Pixelmapping hört. Hierbei werden evtl. vorhanden Hot-Pixel automatisch korrigiert. Eine Möglichkeit den Dynamikbereich zu erhöhen, wurde ebenfalls implementiert. PENTAX bezeichnet sein System als Dynamik Range Enlargement. Eine zwar etwas subtile Funktion, die bei schwierigen Lichtverhältnissen aber wirklich zur einer Verbesserungen der Bilddetails führt.
Wer Probleme mit einem Objektiv haben sollte, welches über einen Front- oder Backfokus verfügt, dem kann ab sofort auch geholfen werden. Eine Korrektur ist jederzeit möglich. Die K20D "merkt" sich dabei sogar bis zu 20 verschiedene Objektive, so dass bei einem Objektivwechsel nicht alles neu eingestellt werden muss.
Ein witziges, aber dennoch sinnvolles Feature ist die Staubalarm-Funktion. Die Kamera belichtet dabei ein Bild und speichert es ab. Anschließen kann das Ergebnis betrachten werden. Auf dem Bild ist dann genau zu erkennen, an welcher Stelle sich der Staub auf dem Sensor befindet. Somit kann eine zielgerichtete Sensorreinung durchgeführt werden.
Die K20D ist die erste PENTAX-DSLR, die (wenn auch eingeschränkt) Live-Preview fähig ist. Während dieses Vorgans ist jedoch kein Autofokus möglich, und die Infos auf dem Display sind eher spärlich. Zur einer Beurteilung der Bildkomposition und des Bildausschnitt reicht es jedoch aus. In dieser Hinsicht könnte PENTAX aber durchaus nachbessern.
Die Verarbeitung, die Bildqualität und Ausstattung der K20D ist ausgezeichnet und bewegt sich auf einem sehr hohen Niveau. Ansonsten möchte ich auf den Testbericht der K10D verweisen.
Fazit: Anspruchsvolle Hobbyfotografen werden mit der K20D sicher viel Freude haben. Die neuen Funktionen und Möglichkeiten gehen weit über das hinaus, was die Konkurrenz in dieser Preisklasse zu bieten hat. Wer auf ausgefeiltes Live-Preview verzichten kann, findet in der PENTAX K20D eine höchst empfehlenwerte Kamera! |

Panasonic FX100 - Knipse für die Hosentasche
TEST: Wer den Wunsch verspürt, eine kleine und handliche Knipse zu besitzen, welche so ganz nebenbei in jeder Jackentasche Platz findet, sollte sich die PANASONIC FX100 genauer ansehen.
Als DSLR-Anhänger tut man sich mit Kameras dieser Gattung eher schwer. Gelten sie, bedingt durch ihre hohen Auflösungen und kleinen Sensoren, doch als regelrechte "Rauschkanonen". Die PANASONIC FX100 stellt in diesem Segment, mit ihrer Auflösung von 12,4 Mio. Pixel, keine Ausnahme dar. Insbesondere bei dieser Kamera empfehle ich, Bilder nur in einer geringeren Auflösungen aufzunehmen. Damit relativiert sich die Rausch-Problematik in einem erheblichen Maß. In den meisten Fällen sind 6 Mio. Pixel vollkommen ausreichend. Wer belichtet schon jede Woche Plakate im Format A1 aus ;-) ?
Solange man sich mit niedrigen ISO-Einstellungen zufrieden gibt, ist die Bildqualität der FX100 sehr ordentlich. Das optisch stabilisierte 28 mm - 105 mm Objektiv von LEICA liefert, bis auf leichten Auflösungsschwächen in den Ecken bei Offenblende, eine akzeptable Leistung. Farbsäume sind der PANASONIC fast gänzlich unbekannt. Ebenso sind Verzeichnungen im Weitwinkel nur mild ausgeprägt.
Blenden- oder Zeitvorwahl sucht man an der FX100 leider vergebens. Doch dafür wird man mit vielen Motivprogrammen belohnt. Der automatische Weißabgleich arbeitet sehr zuverlässig und die Farben werden natürlich dargestellt. Zudem arbeitet der Autofokus sehr flott und das alles praktisch ohne spürbare Auslöseverzögerung.
FAZIT: Die PANASONIC FX100 ist eine kompakte, hochwertig verarbeitete und für das schnelle Bild konzipierte Kamera. Nur einschalten, Motiv anvisieren und den Auslöser drücken. So einfach kann Fotografieren sein!
Technische Daten: HIER KLICKEN |

Fujifilm S8000fd - KompaKte Superzoom Kamera
TEST: Als Ergänzung zu den doch etwas großen und schweren digitalen Spiegelreflexkameras, ist eine FUJIFLIM S8000fd eine solide und preiswerte Lösung.
Die FUJIFILM bietet eine ganze Menge Ausstattung für ihr Geld. So ist zunächst das Objektiv mit dem 18fachen Zoom zu nennen, welches bereits bei 27 mm Weitwinkel (umgerechnet auf 35 mm Kleinbild) beginnt. Auch bei den manuellen Einstellmöglichkeiten braucht man auf nichts zu verzichten.
Selbstverständlich kann und darf man von Kameras mit solch kleinen und dicht gepackten Sensoren nicht die Bildqualität einer DSLR erwarten. Aber bei guten Lichtbedingungen sind die Ergebnisse durchaus in Ordnung. Auch gehört die S8000fd nicht unbedingt zu der schnellsten ihrer Klasse, doch dafür sitzt der Autofokus und die Belichtung sehr akurat. Ein weiteres (und bei dieser Zoomstärke wohl auch nötiges) Feature, ist die effektive CCD-Shift-Funktion, welche Unschärfen durch Verwackeln deutlich reduziert.
Bei Aufnahmen mit viel Kontrasten und Gegenlicht hat diese diese Kamera leider auch die Neigung, mit blauen Farbäumen zu reagieren. Es hält sich glücklicherweise noch im erträglichen Rahmen, sollte hier jedoch erwähnt werden.
Die Stromversorgung der Kamera erfolgt über 4 handelsübliche Mignon Zellen, was ich persönlich sehr mag. Diese Akkus gibt es wirklich an fast jeder Ecke zu kaufen und kosten nicht die Welt. Außerdem kommt die FUJIFILM mit XD-, sowie auch mit SD- und SDHC-Speicherkarten zurecht.
Fazit: Mit der FUJIFLIM S8000fd erhält man eine Kamera, die solide verarbeitet und gut ausgestattet ist. Interessant möglicherweise auch für all diejenigen, die sich vor dem Aufstieg in das DSLR-Lager etwas intensiver mit der kreativen Fotografie befassen möchten!
Technische Daten: HIER KLICKEN |

Pentax K10D - Digitale Spiegelreflexkamera
TEST: Die K10D war bis zum Herbst 2007 das Top-Modell aus dem Hause PENTAX. Mittlerweile wurde sie durch das Flaggschiff K20D ersetzt.
Grundsätzlich finde ich es bedauerlich, dass der Wahn nach immer mehr Pixeln auch auf den Bereich der DSLR überschwappt. Wie auch schon bei den kaum Fingernagel großen CCD's der Kompaktkameras, werden auch hier immer mehr Bildpunkte auf die Sensoren gepresst, so dass ein massives Eingreifen durch kamerainterne Software nötig wird. Die optischen und physikalischen Grenzen sind mittlerweile erreicht. Glücklicherweise ist diese Problematik bei den deutlich größeren APS-C Sensoren und somit auch bei der K10D, noch nicht so ausgeprägt vorhanden. Das ist auch der Grund, warum man mit 10 Megapixeln durchaus gut leben kann.
Die PENTAX selbst ist ausgesprochen stabil und hochwertig verarbeitet. Der Tester eines Online-Magazins kommentierte " ... build like a tank ...”. Ich kann mich dieser Aussage nur anschließen. Ein weiteres erwähnenswertes Feature, ist das große und helle Sucherbild, dass den Vergleich zu wesentlich teureren Mitbewerbern nicht scheuen muss. Außerdem wurden von PENTAX ettliche Dichtringe verbaut, die zu einem hohen Staub- und Feuchtigkeitsschutz beitragen. Eine Möglichkeit zur mechanischen Sensorreinigung mittes "CCD-Shake" ist ebenfalls vorhanden.
Der Autofokus arbeitet sehr zügig und präzise. Bei der Serienbildfunktion muss die PENTAX gegenüber der Konkurrenz jedoch etwas Federn lassen. Das ist aber schon der einzig negative Punkt, den man dieser Kamera ankreiden kann.
Auch sonst überrascht die K10D mit vielen liebevollen Detaillösungen. So sind zum Beispiel die Klappen für die Speicherkarte und das Akkufach zusätzlich noch durch kleine Drehmechanismen geschützt. Ein versehentliches Öffnen wird so ganz und gar unmöglich. Auch bei den Akkulaufzeiten gibt es nur positives zu berichten. Mit einer einzigen Akkuladung sind weit mehr als 1000 Aufnahmen möglich. Ohne den Einsatz vom Blitz versteht sich!
Die wichtigsten Parameter zur Einstellung sind direkt und ohne Umwege über ein Menü erreichbar. Zudem versorgt einem das obere monochrome Statusdisplay mit allen wichtigen Informationen, ohne dass das Hauptdisplay eingeschaltet sein muss. Mit dem integrierten „Shake Reduction” System ist es möglich (beinahe) alle Objektive für den PENTAX-Anschluss zu nutzen. Es müssen also keine teuren und aufwendig konstruierte Objektive mit Bildstabilisation gekauft werden.
Fazit: Die PENTAX K10D ist die optimale Kamera für den anspruchsvollen Hobbyfotografen. Die hervorragende Verarbeitung, die gute Bildqualität und der integrierte Bildstabilisator machen die K10D zu einem tollen Arbeitsgerät.
Technische Daten: HIER KLICKEN |

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